Ratgeber

Speisekarte gestalten – 10 einfache Tipps

Eine gute Speisekarte hilft deinen Gästen, schnell zu wählen und gern zu bestellen. Hier findest du 10 Tipps zu Aufbau, Beschreibungen, Preisen und Lesbarkeit. In einfachen Worten, für Cafés, Bäckereien, Imbisse und kleine Restaurants.

Kostenlos starten

Ganz ohne Designer.

Kurz gesagt

Die 10 Tipps auf einen Blick

Eine gute Karte ist kurz, klar und ehrlich. Gäste finden schnell, was sie suchen, und bestellen ohne Rätselraten.

  • Ordne die Kategorien so, wie Gäste bestellen.
  • Halte jede Kategorie kurz.
  • Gib Kategorien kurze, klare Namen.
  • Beschreib in einem Satz, was im Gericht steckt.
  • Schreib nur, was stimmt.
  • Schreib Preise schlicht.
  • Heb ein paar Gerichte hervor, nicht alle.
  • Mach die Karte gut lesbar.
  • Halte die Karte aktuell.
  • Pflege eine Liste für QR-Menü, Papier und Bildschirm.

Was eine gute Karte bringt

Gäste finden schneller, was sie wollen, und fragen weniger nach. Dein Team hat mehr Zeit. Und wenn sich etwas ändert, hast du weniger Arbeit.

Aufbau

Der Aufbau deiner Speisekarte

Gäste lesen eine Karte nicht von vorne bis hinten. Sie suchen. Ein klarer Aufbau hilft ihnen dabei.

  1. Reihenfolge wie beim Bestellen

    Ordne die Kategorien so, wie Gäste essen und bestellen. Im Restaurant geht es von den Vorspeisen über die Hauptgerichte bis zu den Nachspeisen. Im Café steht vorne, was die meisten wollen, zum Beispiel Kaffee.

  2. Wenige Gerichte pro Kategorie

    Lange Listen machen die Wahl schwer. Streich, was selten bestellt wird oder einem anderen Gericht sehr ähnlich ist. Wird eine Kategorie trotzdem lang, teil sie in zwei, zum Beispiel „Warme Getränke“ und „Kalte Getränke“.

  3. Kurze, klare Namen

    „Kuchen“, „Frühstück“ oder „Getränke“ versteht jeder sofort. Ein Fantasiename wie „Süße Verführung“ klingt schön, aber Gäste müssen raten, was drin ist.

Beispiele für die Reihenfolge
  • Café

    Kategorien von oben nach unten
    Kaffee · Tee · Frühstück · Kuchen
  • Bäckerei

    Kategorien von oben nach unten
    Brot · Gebäck · Kuchen und Torten · Kaffee
  • Imbiss

    Kategorien von oben nach unten
    Döner und Wraps · Pizza · Beilagen · Getränke
  • Restaurant

    Kategorien von oben nach unten
    Vorspeisen · Suppen · Hauptgerichte · Nachspeisen · Getränke

Beschreibungen

Gerichte richtig beschreiben

Ein kurzer Satz unter dem Namen reicht. Er sagt, was auf den Teller kommt.

Nenn die wichtigsten Zutaten und wie das Gericht gemacht ist: „mit Topfen und Rosinen“, „vom Grill“, „mit Bratkartoffeln“. Das hilft allen, die das Gericht nicht kennen.

Ist etwas hausgemacht oder kommt es vom Bauern aus der Gegend, schreib es dazu – aber nur, wenn es stimmt. Ein, zwei Wörter wie „knusprig“ oder „cremig“ machen Lust. Mehr braucht es nicht: „das beste Schnitzel der Stadt“ wirkt schnell übertrieben.

Beschreibungen helfen auch Gästen mit Allergien und Gästen aus dem Ausland. Wer weiß, was drin ist, bestellt mit gutem Gefühl.

TippSchreib auch die Allergene zu jedem Gericht, in Worten oder als Kürzel mit einer Legende auf derselben Karte.
Allergene auf der Speisekarte
Vorher und nachher
  • Frühstück 1

    Besser
    Wiener Frühstück – Semmel, Butter, Marmelade und ein weiches Ei
  • Hausburger

    Besser
    Hausburger – Rindfleisch, Cheddar, Salat und Gurke im Brioche
  • Bowl Spezial

    Besser
    Bowl – Reis, Avocado, Edamame und Sesam

Gäste aus dem Ausland verstehen deine Beschreibung am besten in ihrer Sprache.

Speisekarte übersetzen

Preise

Preise auf der Speisekarte: schlicht und klar

Gäste sollen jeden Preis sofort finden. Je weniger Zeichen drumherum, desto ruhiger wirkt die Karte.

Schreib Preise schlicht: „4,20“ statt „€ 4,20“ oder „4,20 EUR“. Bei ganzen Beträgen reicht die Zahl, also „9“ statt „9,00“. Ein kurzer Satz unten auf der Karte, etwa „Alle Preise in Euro“, sagt den Rest.

Ein häufiger Rat: Stell die Preise nicht ganz rechts untereinander wie in einer Preisliste. Sonst lesen Gäste die Spalte von oben nach unten und wählen eher nach dem Preis als nach dem Gericht. Ob du das so machst, ist Geschmackssache. Wichtig ist vor allem, dass jeder Preis klar beim richtigen Gericht steht.

Und jeder Preis muss stimmen. Steht auf der Karte ein alter Preis und an der Kasse ein neuer, ärgert das deine Gäste.

Auch das Gesetz redet mit

Welche Preise an der Tür hängen müssen und ob ein QR-Menü allein reicht, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschieden geregelt.

Preisaushang: Was ist Pflicht?

Hervorheben

Ein paar Gerichte hervorheben

Hebst du alles hervor, fällt nichts mehr auf. Wähl lieber zwei oder drei Gerichte pro Karte.

Gut zum Hervorheben: deine Spezialität, ein neues Gericht oder etwas aus der Saison. Oder ein Gericht, das gut läuft und sich für dich lohnt.

Auf Papier geht das mit einem Rahmen, einer eigenen Zeile oder einem kleinen Zeichen. Zeichen wie „neu“, „vegan“ oder „scharf“ helfen Gästen außerdem, schnell das Passende zu finden. Erklär sie in einer kurzen Legende.

TippWechsel die hervorgehobenen Gerichte ab und zu. Ein „neu“, das seit einem Jahr dasteht, nimmt dir keiner mehr ab.

Lesbarkeit

Gut lesbar – am Tisch und an der Theke

Die schönste Karte hilft nicht, wenn Gäste sie nicht lesen können.

  • Schrift groß genug, dass Gäste sie ohne Mühe lesen – auch bei wenig Licht.
  • Starker Kontrast: dunkle Schrift auf hellem Grund oder helle Schrift auf dunklem Grund.
  • Eine, höchstens zwei Schriftarten. Verschnörkelte Schrift nur für Überschriften, wenn überhaupt.
  • Genug Platz zwischen Kategorien und Gerichten. Freier Raum macht die Karte ruhig.
  • Lieber eine Seite mehr, als alles eng zusammenzuquetschen.
  • Bildschirm über der Theke: Die Karte muss aus der Warteschlange lesbar sein. Also weniger Gerichte pro Bildschirm und große Schrift.

Der kurze Test

Leg die Karte auf einen Tisch und tritt einen Schritt zurück. Beim Bildschirm stellst du dich ans Ende der Warteschlange. Kannst du Gerichte und Preise ohne Mühe lesen? Dann passt es.

Aktuell halten

Eine Karte, die immer stimmt

Durchgestrichene Preise und Zettel auf der Karte wirken unordentlich. Überleg dir von Anfang an, wie du Änderungen machst.

Ist ein Gericht aus, sollen Gäste das sehen, bevor sie bestellen. Handschriftliche Änderungen und Klebezettel sind schnell gemacht, sehen aber bald unordentlich aus.

Tagesgerichte, Mittagsmenü oder Saisonkarte kommen am besten auf eine eigene kleine Karte. So bleibt deine normale Karte gleich, und nur das Extra wechselt.

Am wenigsten Arbeit hast du mit einer einzigen Liste für alles: für dein QR-Menü, deine Karte auf Papier und deinen Bildschirm. Dann änderst du einen Preis einmal und nicht an drei Stellen.

TippSchau deine Karte bei jeder Preisänderung und zum Saisonwechsel einmal ganz durch.
Spezialmenüs für Mittag und Saison

Checkliste

Häufige Fehler auf der Speisekarte

Geh deine Karte einmal mit dieser Liste durch. Jeder Punkt ist schnell behoben.

  • Zu viele Gerichte: Streich, was kaum jemand bestellt.
  • Alte Preise: Jeder Preis auf der Karte stimmt mit der Kasse überein.
  • Durchgestrichenes und Handgeschriebenes: Lieber neu drucken.
  • Schrift, die keiner lesen kann: zu klein, zu verschnörkelt oder zu wenig Kontrast.
  • Fehlende Allergene: Sie gehören zu jedem Gericht.
  • Abkürzungen, die keiner versteht: „m. Beil.“ oder „hausgem.“ besser ausschreiben.
  • Fantasienamen ohne Erklärung: Ein kurzer Satz sagt, was drin ist.
  • Tippfehler: Lass die Karte vor dem Drucken von jemandem gegenlesen.

Mit momoscreen

Deine Karte mit momoscreen

Du trägst deine Gerichte einmal ein. Daraus werden dein QR-Menü, deine Karte zum Drucken und deine Bildschirme. Wie es aussieht, bestimmt der Stil, den du wählst.

  1. In der App: „Kategorien“

    Gerichte mit Beschreibung eintragen

    Tippe auf eine Kategorie. In „Kategorie bearbeiten“ schaltest du „Beschreibung pro Gericht“ ein und schreibst unter jedes Gericht einen kurzen Satz.

  2. In „Kategorie bearbeiten“

    Gerichte hervorheben

    Schalte „Produkt-Tags hinzufügen“ ein und tippe bei einem Gericht auf ein Zeichen: vegan, vegetarisch, bio, leicht scharf, scharf, sehr scharf, glutenfrei oder neu. Es steht dann neben dem Namen. Im QR-Menü und auf der gedruckten Karte erklärt eine Legende die Zeichen.

  3. In der App: „QR-Menü“

    Reihenfolge und Stil wählen

    Mit „Sortieren“ legst du fest, in welcher Reihenfolge die Kategorien stehen. Dann wählst du einen von 30 Stilen und deine Farben. Ist die Schrift mit deinen Farben schwer lesbar, sagt dir die App das. Ein Tipp auf „Schrift lesbar machen“ behebt es.

    TippKeine Preisspalte gewünscht? Im Stil „Elegant“ steht jedes Gericht in der Mitte, der Preis darunter.
  4. In der App: „Speisekarte drucken“

    Karte drucken

    Deine Karte zum Drucken nimmt Gerichte, Beschreibungen und Tags aus deinen Kategorien. Die 30 Stile gibt es auch hier. Unter „Design“ stellst du die „Schriftgröße“ ein.

Einmal ändern, überall aktuell

  • Preis geändert? Einmal speichern. Dein QR-Menü und deine Bildschirme sind automatisch aktuell.
  • Deine Karte zum Drucken öffnest du und druckst sie neu. Die neuen Preise sind schon drin.
  • Gericht aus? Mit „Als ausverkauft markieren“ steht es im QR-Menü und auf deinen Bildschirmen durchgestrichen.
  • Mittagsmenü oder Saisonkarte legst du unter „Spezialmenüs“ an. Gäste öffnen sie mit einem Knopf oben in deinem QR-Menü.
  • Preise zeigt momoscreen ohne Euro-Zeichen.

Fragen

Kurz beantwortet

Das fragen sich viele, bevor sie ihre Karte neu machen.

Wie viele Gerichte gehören auf eine Speisekarte?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Eine gute Faustregel: so wenige, dass Gäste jede Kategorie mit einem Blick erfassen. Streich, was selten bestellt wird, und teil lange Kategorien lieber in zwei.

Wie schreibe ich Preise auf die Speisekarte?

Schlicht und gut lesbar: „4,20“ ohne Euro-Zeichen, bei ganzen Beträgen nur die Zahl, also „9“. Ein Satz wie „Alle Preise in Euro“ unten auf der Karte reicht. Wichtig ist, dass jeder Preis klar beim richtigen Gericht steht und stimmt.

Wie beschreibe ich Gerichte richtig?

In einem kurzen Satz: die wichtigsten Zutaten und wie es gemacht ist, zum Beispiel „mit Topfen und Rosinen“. „Hausgemacht“ oder die Herkunft nur, wenn es stimmt. Ein, zwei Wörter wie „knusprig“ reichen, übertreib nicht.

Welche Schrift passt für die Speisekarte?

Eine gut lesbare Schrift, groß genug und mit starkem Kontrast zum Hintergrund. Nimm eine, höchstens zwei Schriftarten. Verschnörkelte Schrift höchstens für Überschriften. In momoscreen bringt jeder Stil seine Schriften mit, du wählst nur noch die Farben und, bei der Karte zum Drucken und auf dem Bildschirm, die Schriftgröße.

Wie oft sollte ich die Speisekarte ändern?

Preise und Gerichte müssen immer stimmen, also bei jeder Änderung. Die ganze Karte schaust du am besten zum Saisonwechsel durch. Was oft wechselt, wie das Mittagsmenü, kommt auf eine eigene kleine Karte.

Wie ist eine Speisekarte aufgebaut?

Die Kategorien stehen in der Reihenfolge, in der Gäste bestellen: im Restaurant von den Vorspeisen bis zu den Nachspeisen, im Café zuerst das, was die meisten wollen. In jeder Kategorie stehen Name, kurze Beschreibung und Preis jedes Gerichts.

Deine Karte, einmal schön gemacht. Überall aktuell.

Kostenlos anmelden, Gerichte mit kurzen Beschreibungen eintragen und einen Stil wählen. Dein QR-Menü, deine Karte zum Drucken und deine Bildschirme kommen aus einer Liste.

Kostenlos starten

Kein Abo, keine Kosten.